Kurze anmerkung: Der Savage X gehört nicht mir sondern meinem Causin "Sava X" (zufinden bei Final RC)
So entspringt der Hpi Savage X seiner Verpackung. Er ist ein RTR (ready to run) Modell und daher schon zusammengebaut, auch die Elektronik wie Servos, der Empfänger und die Akkuhalterung sind bereichts montiert. Auch im Lieferumpfang enthalten ist die Hpi TF-3 Fernsteuerung mit 2 Kanälen.
Am Savage X wurden viele sehr nützliche Dinge verbessert die bei den Vorgängermodellen oft bemängelt wurden !
Dazu gehört z.B. die neue RC-Box die jetzt nicht mehr umständlich mit kleinen Karossieriesplinten gehalten wird sondern einfach durch einen Dreh an einer "Stütze" an Ort und Stelle gehalten wird. Außerdem kann beim neuen Savage X das Hauptzahnrad sehr viel leichter gewächselt werden als bei den Vorgängern. Bei den anderen Savage-Modellen musste man zuerst den Motor ausbauen, dann meistens noch den Tank, dann kam man an die Slipper-Rutschkupplung. Dann konnte man das Hauptzahnrad lösen, wechseln und musste dann alles wieder zusammenbauen. Beim neuen Savage X löst man einfach die Getriebeabdeckung, die direkt von oben erreichbar ist, mit nur wenigen Schrauben und schon kann man Problemlos das Hauptzahnrad wechseln. Auch an den Differentialen wurde etwas gemacht, diese können nun auch um einiges bequemer gewechselt und gewartet werden, man löst laut Hpi 8 Schrauben und schon hat man das Differential kinderleicht ausgebaut und vorallem sehr schnell. Früher musste man die komplette Aufhängungseinheit vom TVP (Twin Vertical Plate) Chassis lösen und dann mühsam die Differentiale ausbauen. Auch die Slipper-Rutschkupplung wurde verändert und hat jetzt von beiden Seiten "Rutschkontakt".
Neue Reifen bekam der Savage auch, diese sind für den Offroad-Bereich und von den Maßen ungefähr mit den Hpi Dirt Bonz gleichzusetzten. Das Gewicht eines Reifens incl. Felge beträgt 295g im Vergleich dazu, ein Reifen incl. Felge der Hpi Dirt Bonz wiegt 210g. Die Reifen werden über 17mm Felgenmitnehmern gehalten, die Reifen werden jetzt nicht mehr wie früher über selbstsichernde Muttern sondern über neukonstruierte Teile gehalten, sozusagen eine Mutter und Unterlegscheibe in einem, man kann es auf dem Bild auch recht gut sehen. Mir perönlich gefällt diese Art der Befästigung nicht so gut da man mit so gut wie keinem Schlüssel diese Mutter richtig "greifen" kann. Das hat zur Folge das man durchrutscht und die Mutter zerstört, nach 3 oder 4 mal wächseln der Reifen sind diese so mehr oder weniger kaputt. Was mir sehr gut gefällt ist das Hpi auch noch Felgenmittnehmen in Standarrdgröße also 14mm beilegt, so ist der neue Savage aus dem Karton raus mit sehr sehr vielen anderen Reifensätzen kompatibel.
Als Motor Im neuen Savage X setzt Hpi den neuen NitroStar F4.1 ein. Mehr zum Motor und den Leistungen später.
Bevor man endlich mit dem Savage X ans Einfahren gehen kann muss man noch ein paar Dinge davor "machen". Dazu gehört das man den Motorschutz einbaut, dafür schraubt man eine Imbusschraube oben aus dem Überrolbügel, dann macht man das Zwischenstückraus und setzt stattdessen das neue Zwischenstück vom Motorschutz ein . Außerdem muss man in das Resonatzrohr noch einen "Alukegel" einsetzten, das macht das Reso dann zu einem "Tuned Pipe". Und zu guter Letzt noch 4 Mignon (AA) Zellen in den mitgelieferten Akkuhalter in die RC-Box tun und schon kann es los gehen.
Zum Einfahren. Der Savage X wird über das Roto Start 2 System gestartet, dafür kommt ein 7,2 Volt Akkupack als Stromquelle zum Einsatz, dieser liegt nicht dem Lieferumpfang bei. Den ersten Tank lief der Savage X im Stand ohne Probleme durch, beim 2. Tank wurde er langsam auf einem ebenen Weg gefahren. So auch beim 3., 4. und 5. Tank jeweils wurde das Tempo nach einem Tank etwas erhöht. Nach dem 5. Tank wurde er schneller gefahren, so das er auch in den 2. Gang geschaltet hat, gegen ende des 5. Tanks war er auch kurzzeitig ein paar mal auf Vollgas allerdings immernoch nur auf dem Weg also Onroad, so musste der Motor noch nicht die ganze Power bereitstellen.
Nach 6 Tanks konnte der Savage endlich auf Power getrimmt werden wobei man schon beim Einfahren merkt welches Potential in ihm steckt. Das Einstellen ist sehr einfach da man nicht viel korrigieren muss.
Gut eingestellt kann es dann ans Bashen gehen. Da merkt man einfach das es ein Savage ist, untenrum massenhaft Power um überall hoch oder durch zukommen und im 2. Gang sehr schnell. Zum meinem Erstaunen blähen die neuen GT-2 Reifen von Hpi die beim Savage X serienmäßig dabei sind mehr oder weniger überhaupt nicht !! Sie lassen sich sehr gut fahren egal ob Wiese, Schotter oder Straße, was ich nicht gedacht hätte !
Das Zwei-Gang Schaltgetriebe arbeitet sehr gut. Der Zeitschaltpunkt ist kaum hörbar.
Alle Teile sind sehr gut verarbeitet und von guter Qualität wie man es von Hpi gewohnt ist. Die eingebauten Servos verichten ihre Arbeit relativ gut und reichen für den Anfang auch aus, wer das nötige Kleingeld hat kann diese natürlich auch jederzeit durch hochwertigere ersetzten, gleiches gilt für die Hpi Fernsteuerung.
Fazit:
Der neue Savage X von Hpi ist ein RC-Car für Neueinsteiger und Fortgeschrittene/Profis gleichermaßen. Anfänger wissen die leichte Handhabung und das leichte einstellen des Motors sowie dessen Kraft zu schätzen, Profis haben mit dem Savage X ein sehr robustes und gutaussehendes Auto mit dementsprechender Power. Es macht unglaublichen Spaß mit dem Hpi Savage X Monster zu fahren. Durch die vielen verbesserung von Hpi ist der Savage X seinen älteren Brüdern um einiges Vorraus.
Hpi Savage X 1:8 - Bilder
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